31.05.12 | 15:11 | Fußball-EM 2012 | 0 Kommentare

Rassismus und Willkür

Ich habe für die SZ die akuelle Debatte um Rassismus in den EM-Gastgeberländern sowie die Angst mancher dunkelhäutiger Fans und Spieler kommentiert. Kommentar siehe hier.

Empfehlenswert ist, mal wieder, ein Text der unermüdlichen Nina Jeglinski, die für die FTD noch einmal zusammengefasst, wie sorglos die Ukraine mit den Kosten umgegangen ist und wie sehr die Regierung ungefragt in den Alltag der Bürger eingreift – bis hin zu der Tatsache, dass dort mal eben der Kindergarten geschlossen wird und die Eltern aus der Zeitung erfahren. (Text siehe hier.)

24.05.12 | 18:41 | Fußball-EM 2012 | 0 Kommentare

Pauls Erben

Krake Paul, der kluge Tintenfisch, der bei der WM 2010 alle Ergebnisse vorher wusste, ist bekanntlich tot. Doch er hat natürlich diverse Nachfolger. Bei dieser EM konkurrieren mindestens drei Tiere um sein Erbe.

1.) der ukrainische Eber Funtik aus der Stadt Poltawa (siehe hier)

2.) die polnische Elefantenkuh Citta aus der Stadt Krakau (siehe hier)

3.) die Usedomer Seemöwen (siehe hier)

Erste Tests haben ergeben, dass sich in diesem tierischen Wettkampf Elefantenkuh Citta durchsetzen könnte – denn die tippte immerhin schon das Champions-League-Finale richtig voraus.

08.05.12 | 10:30 | Fußball-EM 2012 | 0 Kommentare

Timoschenko und die anderen Probleme der Ukraine

Mal ein kleiner Sidekick zur Ukraine-Berichterstattung in den vergangenen Tagen: Bei all der berechtigten Kritik und bei all den berechtigten Stücken über den indiskutablen Umgang mit Julia Timoschenko sollte man zwei Dinge nicht vergessen.

Dass nämlich erstens diese Frau keine Heilige ist, sondern eine fleckigere Vergangenheit hat als es in der deutschen Öffentlichkeit gerade scheint (schön differenzierendes Stück beispielsweise  hier). Und dass zweitens der indiskutable Umgang mit Julia Timoschenko nicht das einzige ist, was in der Ukraine gerade zu kritisieren ist. Wir sollten die Themen Korruption, schlechte Infrastruktur, Hooligans etc. nicht völlitg aus den Augen verlieren – umso schöner das Stück des Kollegen Ronny Blaschke im SZ-Panorama heute über die anhaltende Homophobie in der Ukraine und in Polen, siehe hier.