In der Halle des Datenkönigs – zum neuen Film über Facebook und Mark Zuckerberg
Alles beginnt mit einem Moment der Verzweiflung. Der Student Mark Zuckerberg sitzt da, verlassen von der Frau, die ihm alles bedeutete. Er hackt sich in die Server verschiedener Studentenwohnheime seiner Eliteuniversität, klaut die digitalen Fotos der Studentinnen und entwirft eine Webseite, auf der man die Attraktivität der Mädchen vergleichen und bewerten kann. Datendiebstahl und pubertäre Spielchen legten also den Grundstein für die Karriere von Mark Zuckerberg, des jüngsten Milliardärs der Welt, den Hauptanteilseigner des sozialen Netzwerkes Facebook. Das zumindest könnte die deutsche Interpretation des Films „The Social Network“ sein.
Wenn man den Film in den Sony-Studios in Los Angeles anschaut, bekommt man von amerikanischen Journalisten eine andere Interpretation geliefert.







