Geschäftsmodell Abmahnen
“Mit Abmahnungen lässt sich aber auch ordentlich Gewinn machen. Man muss nur genügend verschicken. Die Digiprotect GmbH hat nach eigenen Angaben im Jahr 2009 zwischen 45.000 und 60.000 Abmahnungen verschicken lassen. Das hat der Gesetzgeber nicht unbedingt so vorgesehen, aber es ist ein funktionierendes Geschäftsmodell.”
Für das Ressort “SZ am Wochenende” habe ich den bekannten Anwalt Udo Kornmeier, seine Mandantschaft, die Digiprotect GmbH, an der wiederum der technische Dienstleister Digiright-Solutions hängt, besucht. Um mal all die Kernfragen der vergangenen Monate zum Thema Abmahnen gebündelt aufzuschreiben.
Der Text steht mittlerweile auch auf sueddeutsche.de
3 Kommentare »
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Passend dazu – wenn auch in deutlich kleinerem Rahmen – purzelt mir gestern eine Mail von einem leicht verzweifelten Studenten in die Mailbox, der wegen angeblich falscher Verwendung eines unter Creative Commons veröffentlichten Bildes 130 Tacken berappen soll:
http://todamax.kicks-ass.net/blog/2010/vorfahrtstrasse-abmahnwahn/
O tempora o mores.
Comment by daMax — März 3, 2010 @ 12:01 am
Das ist echt ein Unding, was sich da entwickelt hat. NAja, die Quote oder auch das Gesetz der Zahlen lässt den Nährboden für solche Sachen auch wachsen.
Comment by sari — März 3, 2010 @ 4:04 pm
Tja, wenngleich diese rechtliche Grauzone schnellstens geschlossen gehört, so gibt es das Spiel mit “Abmahnungen” und Schreiben von “Inkassobüros” doch schon eine ganze Weile! Erinnert sich der ein oder andere an die diversen Berichte, von Rentnern ohne PC oder gar Haustieren, die Download-Abos abgeschlossen haben sollen. Vielleicht m+üsste hier das rechtliche Mittel “Abmahnung” grundsätzlich überarbeitet werden?!
Comment by C: Osenberg — März 4, 2010 @ 7:36 am