Archiv für die ‘München’ Kategorie

München | 27. September 2010 | von lisa | 0

Das heißt Krüg’!

Kruege

Die Bedienung, nicht aus Bayern, kommt an unseren Tisch in der Bräurosl, bringt zwei neue Maß und möchte dafür zwei leere abräumen. Es entspinnt sich folgender Dialog.

Bedienung: “Könnt ihr mir die zwei Gläser geben?”

Tischnachbar: “Das heißt Krüg’!”

Bedienung: “Ich sage lieber Gläser, weil bei der Aussprache tue ich mir noch schwer.”

Foto: dpa

München | 26. September 2010 | von admin | 0

Promis zum Mitnehmen

merkl

Die Prominenz tummelt sich auf der Wiesn im Käfer oder im Hippodrom? Von wegen. Ein Fast-Namensvetter der Kanzlerin betreibt auf der Wiesn einen “Promi-Treff”. An diesem Stand ist Eisbär Knut neben dem Fliegenpilz aus Super Mario anzutreffen. Das Beste daran: Wer einen Volltreffer landet, darf den Promi sogar mit nach Hause nehmen.

Petra

München | 26. September 2010 | von admin | 0

Rebell im Bierkartell

tegernseer

Die ganze Theresienwiese ist von Münchner Brauereinen besetzt. Die ganze Wiesn? Nein, ein kleiner Stand leistet dem Biermonopol der Wirte tapfer Widerstand. Zwischen den verzierten Wäscheklammern am Stand der Holzbrennerei steht diese Flasche des in München äußerst beliebten Tegernseer Biers. Und dann auch noch verziert mit dem Wahrzeichen des Hofbräu-Zelts – dem Engel Aloisius. Soll das heißen: Augustiner predigen und selber Tegernseer trinken? Wir wissen es nicht. Fest steht jedenfalls, dass diese Jubiläumswiesn in Sachen Bierkonsum wieder Rekordzahlen schreiben dürfte. Bereits zur Halbzeit haben die Massen 100.000 Liter mehr als im Vorjahr getrunken.

Petra

München | 24. September 2010 | von lisa | 0

After Wiesn das ganze Jahr

After Wiesn

Eigentlich bin ich kein Fan der After-Wiesn-Kultur. Ich finde, es gehört sich, nach dem Wiesnbesuch nach Hause zu gehen oder zumindest sich umzuziehen und den Bierzeltgestank abzuduschen. Doch ich habe in diesem Jahr eine Ausnahme gemacht. Aber nur, weil meine Kollegen ins Roy wollten. Nirgendwo kann man meiner Meinung nach besser After Wiesn feiern. In der schrägen Kneipe direkt am Sendlinger Tor geht es auch unter dem Jahr so wild zu, als wäre Oktoberfest. Und tatsächlich waren bei unserem Besuch genau die gleichen Besucher da wie sonst, tranken Schampus und Bier, tanzten ausgelassen. Der einzige Unterschied: Zur Oktoberfestzeit erscheinen sie in Tracht.

München | 23. September 2010 | von kathrin | 0

Hopfen und Malz, Gott erhalt’s!

bischof

Da soll noch einer sagen, auf der Wiesn werde nur der weltlichen Genüsse gehuldigt: Seit 50 Jahren gibt es jedes Jahr einen Gottesdienst im Hippodrom - so auch an diesem Donnerstag. Wo sonst die Gäste schunkeln, sich zuprosten und „Hölle, Hölle, Hölle!“ rufen, hat Erzbischof Agostino Marchetto aus Rom ein festliches Pontifikalamt zelebriert. Teilgenommen haben Hunderte Schausteller, Wirte, Budenbesitzer und Gäste aus der Bevölkerung. Auch ein Bub und ein Mädchen aus einer Schaustellerfamilie wurden getauft.

Foto: dpa

München | 23. September 2010 | von lisa | 0

Oans, zwoa, knipst: Der Scherzfotograf

Zu lachen gibt es auf der Wiesn meist viel: Sei es, dass man alkoholbedingt die Scherze des Nachbarn noch lustiger findet, als sie sind. Sei es, weil man beobachtet, wie ungeschickt sich die Leute bei der Auffahrt zum Toboggan anstellen. Oder weil man beim Scherzfotografen Christopher Doherty vorbeischaut. Nach unserem Wiesnbesuch am Mittwochabend haben wir Doherty einen Besuch abgestattet. Hier das Ergebnis:

Scherzfotograf

München | 22. September 2010 | von admin | 0

Finde den Promi!

kardashian

Eine kleine Menschentraube bildet sich auf der Galerie im Hippodrom. Fotografen wuseln umeinander, ein Kamermann steht in der Tür zum Balkon. Ein Prominenter im Promizelt! Nur: Wer ist es? Die Frau mit der blonden Dauerwelle? Nein. Der Herr im grünen Hemd? Oder gar die junge Frau mit dem pinken Irgendwas im Haar? Auch nicht. Erst als die Truppe Platz genommen hat, wird klar, wer hier im Mittelpunkt steht. Eine junge Dame mit langen schwarzen Haaren, gebräuntem Teint, schwarzem Dirndl und roter Schürze: Kim Kardashian gibt sich die Ehre. Der Stammleserschaft sämtlicher Klatschblätter wird sie sicherlich gleich ein Begriff sein – als Freundin von Skandal-Millionärin Paris Hilton oder als Star einer amerikanischen Familien-Soap mit dem Namen “Keeping up with the Kardashians”. Egal. Ein paar schöne Bilder für die Hochglanzmagazine - stilecht mit einer Maß Bier in der Hand. Dann noch ein Häppchen von der Breze,  schnell neuen Lippgloss auftragen und schon geht’s weiter. Wohin auch immer.

Birgit

Foto: Getty

München | 22. September 2010 | von admin | 0

Kopfüber in die Rakete

Rocket

Rocket heißt eines der neuen Fahrgeschäfte auf der Wiesn. Es ist nur etwas für furchtlose Adrenalinjunkies, heißt es. Das wollten wir ausprobieren. Von unten bereits zu erkennen: Es dreht sich wie ein Kettenkarussell im Kreis – und zusätzlich noch seitwärts. Im Grunde schreibt der Körper in schwindelerregender Höhe eine Spirale. Wir steigen ein. Der Magen krampft sich zusammen. Doch dann Erleichterung: Während der leider allzu kurzen Fahrt merkt man schnell, das es von unten betrachtet viel schlimmer aussieht, als es sich dann darin anfühlt. Die Fliehkräfte des traditionellen Kettenkarussells spürt man aufgrund der Sicherheitsbügel kaum, und auch die Seitwärtsbewegung. Sehr schön ist allerdings die Aussicht auf das Oktoberfest, die mit diesem Fahrgeschäft auch kopfüber zu genießen ist.

Petra

Foto: Robert Haas

München | 21. September 2010 | von lisa | 0

Sprizz-Manie sogar auf der Wiesn

Prosecco

Das Münchner In-Getränk ist Sprizz. Es wird in Szenelokalen getrunken, in Cafés, in Eckkneipen – und sogar auf der Bierhochburg Wiesn. Diese Damenrunde aus Sauerlach verspricht jedoch: “Wir wärmen uns nur mit einem Glas Sprizz oder Prosecco auf, danach geht es ins Zelt und weiter mit Bier.”

München | 21. September 2010 | von lisa | 0

Besuch von einem roten Dirndl

Lola Paltinger

Lola Paltinger (auf dem Foto links) ist eine der angesagten Dirndldesignerinnen in München. Ehe Grit (rechts) sie mit auf einen Rundgang nahm, um die Dirndl der Wiesnbesucherinnen zu beurteilen, hat sie noch einmal kurz bei uns auf dem Balkon im Hofbräuzelt vorbeigeschaut. Ihr Dirnd: knallrot wie der Lippenstift, reich verziert – und die Bluse schulterfrei.