München | 3. Oktober 2010 | von moritz | 0

Der Run nach der Verknappung

Bier
Viele hatten befürchtet, dass wegen des großen Ansturms zum Wiesnende das nach altem Rezept gebraute Bier auf der historischen Wiesn ausgehen könnte. Doch Christian Winklhofer, Sohn des Wirtes des historischen Festzeltes, sagt: “Wir haben noch viel Jubiläumsbier.” Er rechne sogar damit, dass am Ende etwas übrig bleibt. Wie das Gerücht, dass das Bier knapp werde, aufgekommen ist, kann er sich nicht erklären. Aber es stört Winklhofer nicht, im Gegenteil. “Marketingmäßig war das super, weil Verknappung ja immer einen Run auslöst.” Viele Besucher würden nun extra kommen und ein, zwei Maß von dem einmaligen Bier zu trinken. Tatsächlich sieht das Jubiläumsbier am Sonntag noch so schaumig wie am ersten Wiesntag aus – und schmeckt auch so.

Am Montag wird die Historische Wiesn voraussichtlich länger als 20 Uhr geöffnet bleiben. “Damit das Bier weggeht”, sagt eine Bedienung. Von 15 Uhr an können die Besucher für zwölf Euro die Steinkrüge erwerben.

Dem Jubiläumsbier waren die Münchner also recht angetan, den Krügen jedoch nicht alle. Es hat einige Beschwerden gegeben von Gästen, die dem Krug misstrauten. Dass dort wirklich ein Liter reingeht, glaubten sie erst, als nachgemessen wurde.

Foto: dpa

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