April-Haiku
Da hat doch tatsächlich Fitzgerald Kusz wieder ein fränkisches Haiku geschickt, das ich soeben erst entdecke. Fast wäre es in der roten Flut meiner noch (längst) nicht bearbeiteten E-Mails von letzter Woche untergegangen, was absolut schade gewesen wäre, denn es ist saukomisch – allerdings, wie er selber hinzufügt: >>nahezu unübersetzbar<< (ich werde es trotzdem nachstehend versuchen). Es ist jedenfalls ein Haiku, >>in dem sich das fränkische rollende “R” voll entfalten kann<<. Danke, lieber Kusz, wie schön! Vor allem das Wort “Fregga” macht mir augenblicklich gute Laune.
april-haiku
schau nauf däi wambäddn wolkn
anne wambäddä wäi di andä
däi freggä gehm kann rouh bis reengd
Völlig unzureichende Rohübersetzung:
Schau hinauf, die bauchigen Wolken!
Eine bauchiger als die andere.
Die Früchtchen geben keine Ruhe, bis es regnet.



