22.12.10 | 22:34 | Dichtung & Wahrheit | Haiku | Kommentare 0 Kommentare

Schnee-Haiku

Es wird Zeit für ein fränkisches Schnee-Haiku, das Fitzgerald Kusz schon vor längerer Zeit geschickt hat.

Ich hab ihn inzwischen ja tatsächlich getroffen, den netten Herrn Kusz, und zwar bei ihm zuhause in Nürnberg, wo er in einem Reihenhaus nahe der monströsen Bundesagentur für Arbeit lebt. Im November ist im neu eröffneten Nürnberger Theater Kusz´ neues Stück “Lametta” uraufgeführt worden, auf Fränggisch, versteht sich. War aber nicht so toll. Und weil ich das auch geschrieben habe, war Herr Kusz ein bisschen beleidigt. Aber nur kurz. Und jetzt sind wir wieder gut. Daher hier nun das schöne Schnee-Haiku von ihm. Und demnächst, sobald ich ein bisschen mehr Zeit habe, erzähle ich hier drin auch noch von meinem Hausbesuch.

fitzgerald kusz

inn ganzn dooch schnäi!

ä maadlä schdreckd di zungä raus

fängd schnäifloggn

Hochdeutsche Rohübersetzung:

den ganzen tag schnee!

ein mädchen streckt die zunge raus

fängt schneeflocken

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URL

Hinterlasse einen Kommentar