14.12.10 | 17:45 | Ausgezeichnet! | Glückwunsch! | Kollegialitäten | Kommentare 1 Kommentar

Journalistenpreise für Zielcke, Gorkow & Kniebe

Die Herren Preisträger: Andreas Zielcke, Alexander Gorkow, Tobias Kniebe

Die Herren Preisträger: Andreas Zielcke, Alexander Gorkow, Tobias Kniebe

Gestern gab´s in unserer kleinen Redaktion schon wieder einen Grund zum Feiern: Die geschätzten Kollegen Andreas Zielcke (Feuilleton-Autor, dereinst sogar Feuilleton-Chef), Alexander Gorkow (Ressortchef Seite Drei) und Tobias Kniebe (Filmredakteur im Feuilleton) haben begehrte Journalistenpreise abgeräumt und dies mit den Kollegen ihrer Abteilungen gefeiert. Wo? Im Feuilleton natürlich, dem Ressort des Geistes, der Sinnlich- und der Feierlichkeiten.

Ein Hoch auf die Feuilleton-Kollegen! Von links: Andrian Kreye, Gottfried Knapp, Andreas Zielcke, Christopher Schmidt. (Alle Fotos von mir ... habe mir eine neue Kamera zugelegt)

Ein Hoch auf die Kollegen! Von links: meine Feuilleton-Kollegen Andrian Kreye, Gottfried Knapp, Andreas Zielcke und Christopher Schmidt. (Alle Fotos von mir ... habe mir eine neue Kamera zugelegt!)

Heißt es sonst bei solchen Gelegenheiten hier gerne “In dubio Prosecco”, ließen die drei Ausgezeichneten sich nicht lumpen – und ein paar Flaschen Champagner springen. Und Häppchen gab´s auch. Und den weltbesten Stollen, gebacken im Hause Zielcke nach einem ausgeklügelten Witzigmann-Rezept. Danke, liebe Kollegen. Und ganz herzlichen Glückwunsch!

Wofür genau es  die Preise gab – wo die gekürten Kollegen doch generell preiswürdig sind – wurde bei dem Umtrunk auch noch mal ge- bzw. erklärt:

Ausgezeichnet!

Ausgezeichnet!

Tobias Kniebe und Alexander Gorkow erhielten ihre Auszeichnung beim Deutschen Reporterpreis in Berlin (der von Journalisten an Journalisten vergeben wird) für die “beste Kulturreportage” – und zwar für ihr gemeinsam verfasstes Stück “Junge Nummer Eins”,  erschienen in der SZ vom 24. Juli 2010, nachzulesen hier.  Dieses Porträt des Filmemachers Klaus Lemke sei mit „viel Wärme und charmanter Distanzlosigkeit“ geschrieben und von „extremem Unterhaltungswert“, befand die Jury.  So würde eine Phase im deutschen Film auferstehen, deren Protagonisten mit ihrer Kompromisslosigkeit Vorbilder waren und deren Filme heute noch das Publikum begeistern.

Mr. Gorkow

Mr. Gorkow

(Wer wissen will, wer alles in der Jury des Deutschen Reporterpreises sitzt – hier bitte: die Journalisten Axel Hacke, Erwin Koch, Nils Minkmar, Stefan Niggemeier, Angelika Overath, Sabine Rückert und Gerhard Samulat, die Autorinnen Kathrin Passig und Monika Maron, die Regisseurin Doris Dörrie, der Theaterintendant Matthias Hartmann, die Verlegerin Antje Kunstmann, der Publizist Manfred Bissinger, der frühere ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender und Harald Schmidt.)

Bei so vielen Preisen gratuliert auch Personalchef Schulz (der mit Krawatte, rechts von Kniebe). Die anderen zwei sind von der Drei: Hilmar Klute und Jochen Arntz.

Bei so vielen Preisen gratuliert auch Personalchef Schulz (der Herr mit Krawatte, rechts von Kniebe). Die anderen zwei sind von der Drei: Hilmar Klute, Jochen Arntz.

Zielcke wiederum erhielt den “Leuchtturm-Preis für besondere publizistische Leistungen”, verliehen von der Journalistenvereinigung “Netzwerk Recherche” in Mainz. Dieser Preis stand diesmal ganz unter dem Zeichen von Stuttgart 21 und ging zu gleichen Teilen auch an Arno Luik vom Stern und an den Stuttgart-Vermittler Heiner Geißler.

Feuilleton und Recherche? Das sei ja doch wohl ein Widerspruch in sich, unken gerne die Kolllegen aus den “harten Ressorts”. Mitnichten!

Dr. Andreas Zielcke - nicht nur juristisch, sondern auch kulinarisch ein Kenner

Dr. Andreas Zielcke - nicht nur juristisch, sondern auch kulinarisch ein Kenner

Zielcke hat gemacht, was in Sachen Stuttgart 21 keiner vor ihm gemacht hat: Er hat im Archiv des Stuttgarter Gemeinderats einfach mal die Akten durchgesehen, um zu überprüfen, wie viele Einfluss-, Einspruchs- und Miteintscheidungsmöglichkeiten die Stuttgarter Bürger bei dem seit Mitte der neunziger Jahre geplanten Bahnhofsprojekt denn tatsächlich hatten: nämlich so gut wie keine.  “Der unheilbare Mangel” hieß der Feuilleton-Text vom 19.10.2010, in dem Zielcke seine Erkenntnisse mit juristischer Präzision darlegte, nachzulesen hier. Zielcke entkräftet darin sehr schlüssig die Unterstellung der Projektverantwortlichen, die Stuttgart-21-Gegner hätten genügend Gelegenheiten zur Mitsprache gehabt.

Gratulation!

1 Kommentar »

  1. Wer ist Andreas Zielcke? Ist das nun der Mann, dessen Vater gegen Strauß klagen wollte und der mit mir mal zur Schule gegangen ist? Stadtwald? Bin doch wahnsinnig gespannt.

    Comment by Hubert Fischer — Februar 26, 2012 @ 1:39 am

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