09.07.10 | 10:51 | Festivitäten | Off-Office | Kommentare 0 Kommentare

München-Kick III: Sommerfest Stadtmuseum

Stadtmuseum-Plakat

Meine letzte Urlaubswoche neigt sich dem Ende zu, und noch immer gebe ich mir nach den Aufenthalten im Sächsischen und Brandenburgischen den speziellen München-Kick. Gestern, beim Sommerfest des Stadtmuseums und des dazugehörigen Cafés, war das gleich ein richtiggehender München-Flash: Prä-Oktoberfeststimmung, Maßkrüge, Dirndl, Lederhosen. Mit Live-Voixmusik, aufgspuit vom “Niederbayerischen Musikantenstammtisch”.

Stadtmuseum-Blasmusi

Minga at its very best. Ich mit Trägertop und Sommerröckchen komplett underdressed. Aber seit wann trägt man denn Dirndl zum Stadtcafé-Sommerfest?

Ach so: Das trachtlerische Outfit vieler Gäste war der neuen Ausstellung im Stadtmuseum geschuldet, die bei diesem Sommerfest mit der obligatorischen Ude-Einlage und einer weiteren Rede der neuen Stadtmuseumsdirektorin Isabella Fehle eröffnet wurde: “Das Oktoberfest 1810-2010″ – eine Ausstellung zur Jubiläums-Wiesn.

Stadtmuseum-Tanz

Da ich erst um neun eingeradelt bin und mich dann gleich festgequatscht habe, habe ich leider nicht nur die neue Direktorin, sondern auch den Rundgang durch die Ausstellung versäumt. Als ich rein wollte, haben sie gerade zugemacht. Aber ich hab wenigstens das bescheuerte Plakat fotografiert, siehe oben. Das gelbe Kautschuktier hielt ich auf den ersten Blick für einen von einem Lebkuchenherzen verdeckten Gummi-Quietsch-Elefanten – aber es handelt sich bei näherer Betrachtung um ein Hendl.

Stadtmuseum-Sommerfest

Weil ich doch neulich den Schumann´s-Garten im Hofgarten so gelobt habe: Der Innenhof des Stadtcafés darf in dieser Hinsicht nicht ungerühmt bleiben, gehört er doch ebenfalls zu den schönsten gastronomischen Sitzplatzoasen unserer kleinen Stadt, und als die Süddeutsche noch im Zentrum zuhause war, da, wo eine Zeitung hingehört, da verbrachten weiß Gott viele SZ-ler hier ihren Feierabend … und so manche feucht-fröhliche Stunde danach. Wir befürchteten ja schon, das Stadtcafé würde ohne uns eingehen, aber, nun ja – jetzt muss man froh sein, wenn einen die Kellner noch kennen und der nette Paul einem ein Freibier ausgibt.

Servusheimat

Minga, I mog di. Mit all deinem Hendl-Herzerl-Devotionalienkitsch. Und die Oktoberfest-Ausstellung schau ich mir auch noch an. Aber das hat Zeit – draußen lockt der Sommer.

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