Das Imaginarium des Dr. Gollum
Auch die Schauspielkunst unterliegt dem Wandel der Zeit. Das behauptet zumindest Andy Serkis – ein Londoner Schauspieler, Jahrgang 1964, hat viel Theater gespielt, aber als er 35 Jahre alt war, 1999, wartete er immer noch auf seinen großen Druchbruch. Den hat er auch erlebt – als Gollum in Peter Jacksons “Herr der Ringe”-Filmen; und als Jacksons “King Kong”. Gut, das waren jetzt keine Rollen, mit denen sein Gesicht berühmt wurde – aber aus der Mischform von Schauspiel und Computeranimation hat er tatsächlich eine eigene Kunstform gemacht. Und nun will er, so steht`s im Guardian, auch anderen beibringen, wie das geht – und gründet deswegen eine Schauspielschule für computergenerierte Charakterrollen, das Imaginarium, wo man lernt, sich in nicht existenten Räumen in dreidimensionale oder auch nur irgendwie verwachsene Figuren einzufinden. Sie haben unseren Schatz gestohlen…
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