21.04.10 | 18:04 | Dichtung & Wahrheit | Haiku | Kommentare 1 Kommentar

April-Haiku

Da hat doch tatsächlich Fitzgerald Kusz wieder ein fränkisches Haiku geschickt, das ich soeben erst entdecke. Fast wäre es in der roten Flut meiner noch (längst) nicht bearbeiteten E-Mails von letzter Woche untergegangen, was absolut schade gewesen wäre, denn es ist saukomisch – allerdings, wie er selber hinzufügt: >>nahezu unübersetzbar<< (ich werde es trotzdem nachstehend versuchen). Es ist jedenfalls ein Haiku, >>in dem sich das fränkische rollende “R”  voll entfalten kann<<. Danke, lieber Kusz, wie schön! Vor allem das Wort “Fregga” macht mir augenblicklich gute Laune.

april-haiku

schau nauf däi wambäddn wolkn

anne wambäddä wäi di andä

däi freggä gehm kann rouh bis reengd


Völlig unzureichende Rohübersetzung:

Schau hinauf, die bauchigen Wolken!

Eine bauchiger als die andere.

Die Früchtchen geben keine Ruhe, bis es regnet.

1 Kommentar »

  1. [...] Dössel hat folgendes fränkische April Haiku bekommen, das man heute in der Frühstückspause mal kurz auswendig lernen sollte: schau nauf [...]

    Pingback by Guten Morgen | Too much information :: 2muchin4mation.com :: toomuchinformation.de — April 22, 2010 @ 7:14 am

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