21.04.10 | 18:04 | Dichtung & Wahrheit | Haiku | Kommentare 1 Kommentar

April-Haiku

Da hat doch tatsächlich Fitzgerald Kusz wieder ein fränkisches Haiku geschickt, das ich soeben erst entdecke. Fast wäre es in der roten Flut meiner noch (längst) nicht bearbeiteten E-Mails von letzter Woche untergegangen, was absolut schade gewesen wäre, denn es ist saukomisch – allerdings, wie er selber hinzufügt: >>nahezu unübersetzbar<< (ich werde es trotzdem nachstehend versuchen). Es ist jedenfalls ein Haiku, >>in dem sich das fränkische rollende “R”  voll entfalten kann<<. Danke, lieber Kusz, wie schön! Vor allem das Wort “Fregga” macht mir augenblicklich gute Laune.

april-haiku

schau nauf däi wambäddn wolkn

anne wambäddä wäi di andä

däi freggä gehm kann rouh bis reengd


Völlig unzureichende Rohübersetzung:

Schau hinauf, die bauchigen Wolken!

Eine bauchiger als die andere.

Die Früchtchen geben keine Ruhe, bis es regnet.

20.04.10 | 12:14 | Kunstgeschehen | Kommentare 3 Kommentare

Neo Rauch und seine Begleiter

Rauch-Logo

Gestern Vernissage der Neo-Rauch-Ausstellung “Begleiter” in der Münchner Pinakothek der Moderne. Ein wahnsinniger Ansturm! Da haben sich bestimmt mehr als 2000 Menschen in den Räumen gedrängelt. Und immer wieder entfuhr ihnen vor den monumentalen Bildern des Leipziger Großkünstlers ein befriedigtes, beeindrucktes, abnickendes, den Künstler Neo Rauch wie auch den Kunstkenner in sich selbst bestätigendes “Ah ja!”.

Neo Rauch mit seiner Frau Rosa Loy bei der Eröffnung der Ausstellung (Foto: Alessandra Schellnegger / SZ Lokales - Alle anderen Fotos sind von mir)

Neo Rauch mit seiner Frau Rosa Loy bei der Eröffnung der Ausstellung (Foto: Alessandra Schellnegger / SZ Lokales - Alle anderen Fotos sind von mir)

Rauch-Masse

Rauch-Besucher

“Begleiter” ist eine Werkschau zum 50. Geburtstag von Neo Rauch – eine Doppel-Retrospektive, verteilt auf zwei Ausstellungsorte: Leipzig und München. 120 Bilder sind zu sehen, 60 je hier und dort. Mehr dazu hier.

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Die Ausstellungseröffnung im Leipziger Museum der bildenden Künste war bereits am Sonntag. 1500 Gäste müssen es auch dort gewesen sein, und danach wurde gefeiert in Rauchs Atelier.

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Neo Rauch, Superstar der Leipziger Schule,  ist ein Darling der internationalen Kunstszene und wird im Ausland – vor allem in Amerika – hoch gehandelt. Für seine Werke zahlen Kunstliebhaber Höchstpreise. Wie zu hören war, sind vulkanaschenwolkenbedingt etliche Sammler, die zur Ausstellungseröffnung anreisen wollten, auf der Strecke geblieben. Fiel in dem Massenandrang aber nicht weiter auf. Und es waren wahrlich noch genügend Cracks und Koryphäen da, die diese Vernissage zu einem Groß-Event machten.

Rauch-Halt

Rauch-Gemaelde
Jeder Raum ist mit einem Schlagwort versehen:  “Halt”, “Das Blaue”, “Das Unreine”, entnommen jeweils einem der darin ausgestellten Rauch-Gemälde.

Die Bilder selbst sind so rätselhaft wie gigantisch – und sie zogen mich trotz ihrer doch etwas postsozialistischen Anmutung und ihrer seltsamen surrealen Konkretion viel stärker in ihren Bann, als ich das vorab vermutet hatte.

"Das Blaue" (2006) - Ausschnitt

"Das Blaue" (2006) - Ausschnitt

Das Erstaunliche an diesen Bildern ist – und das erschließt sich einem erst so richtig, wenn man vor ihnen steht: Sie sind Theater! Sie stellen tatsächlich Bühnen dar, auf denen (über)lebensgroße Figuren auftreten und hochdramatische Szenen stattfinden. Das ist alles sehr plastisch und drastisch und alptraumhaft … man steht davor und versucht diese Bilder als Geschichten zu lesen, als Dramen.

"Nexus", mein Lieblingsbild in der Ausstellung. Großes Theater!

"Nexus", mein Lieblingsbild in der Ausstellung. Großes Theater!

Nach der offiziellen Ausstellungseröffnung in der Pinakothek der Moderne gab es gegenüber, in der Halle der Alten Pinakothek, noch einen Empfang im kleinen, ausgewählten Kreis (mit Sammlern, Sponsoren, Galeristen, Museumsdirektoren). Ich gehöre zwar nicht zur Kunstszene, wurde aber freundlicherweise von Gerd Harry Lybke von der Galerie Eigen+Art (Leipzig / Berlin) eingeladen, das ist Neo Rauchs Galerist und einer seiner Entdecker. Ich habe den sehr lustigen, geschäftigen und überaus kommunikativen Lybke, den alle Welt “Judy” nennt, vor kurzem nach einer Theaterpremiere in Hannover kennen gelernt, im dortigen Kunstverein. Es war an diesem Abend eine Ausstellung des Künstlers David Schnell eröffnet worden, und danach gab es im Kunstverein noch eine Party, bei der David Schnell selber Platten auflegte.

Neo Rauch (Mitte) beim Empfang in der Alten Pinakothek

Neo Rauch (Mitte) beim Empfang in der Alten Pinakothek

Meine Fotos sind leider unscharf (und ich wollte auch nicht so viel herumknipsen), aber ich kann bezeugen: Neo Rauch sah ziemlich gut aus, auffallend rank und schlank, offenes weißes Hemd, dunkle Jeans,  edles blaues Sakko (mit weißem Einstecktuch) und als Schuhwerk: exzentrische,  silberglänzende, sehr spitze Schlangenlederstiefel. Die 50 sieht man diesem Mann nicht an. Jemand vermutete an diesem Abend sogar, Rauch habe “vielleicht was machen lassen” – oder warum sonst wirke sein Gesicht so “maskenhaft”? Stimmt schon, ein wenig masken- bzw. statuenhaft wirkt Neo Rauchs Gesicht tatsächlich, zumindest im Profil. Als sei er eine Figur aus seinen Bildern. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass er so tiefernst wirkt (und das wahrscheinlich auch ist). Ich habe ihn jedenfalls überhaupt nie lachen sehen.

Genau! So stelle ich mir Vernissagen vor! Hübsche Frauen, die auch was auf dem Kasten haben. In diesem Fall (von links): Corinna Wolfin (PR Galerie Eigen + Art), Sarah Melischko (PR Pinakothek der Moderne), Claudia Schwind (Prestel Verlag)

Genau! So stelle ich mir Vernissagen vor! Hübsche Frauen, die auch was auf dem Kasten haben. In diesem Fall (von links): Corinna Wolfin (PR Galerie Eigen + Art), Sarah Melischko (PR Pinakothek der Moderne), Claudia Schwind (Prestel Verlag)

Ich weiß nicht mehr, wen ich da alles fotografiert habe, aber die charmante Brünette in der Mitte ist Maria Koehn, die den Katalog zur Ausstellung gemacht hat!

Ich weiß nicht mehr, wen ich da alles fotografiert habe, aber die charmante Brünette in der Mitte ist Maria Koehn, die den Katalog zur Ausstellung gemacht hat!

Der lustige Gerd Harry Lybke, genannt "Judy", Entdecker von Neo Rauch und mit seiner Galerie Eigen + Art einer der erfolgreichsten Galeristen Deutschlands

Der lustige Gerd Harry Lybke, genannt "Judy", Entdecker von Neo Rauch und mit seiner Galerie Eigen + Art einer der erfolgreichsten Galeristen Deutschlands

Der neue "Rolling Stone", ab Donnerstag am Kiosk, das Titelbild hat Neo Rauch gestaltet, und es gibt im Heft auch ein Interview mit ihm.

Der neue "Rolling Stone", ab Donnerstag am Kiosk, das Titelbild hat Neo Rauch gestaltet, und es gibt im Heft auch ein Interview mit ihm.

Neo Rauch, ins Gespräch vertieft mit einer Galeristin

Neo Rauch, ins Gespräch vertieft mit einer Galeristin

Kunstkritikerin Eva Karcher mit dem Kurator Ulf Küster von der Fondation Beyeler

Kunstkritikerin Eva Karcher mit dem Kurator Ulf Küster von der Fondation Beyeler

Der Künstler verabschiedet sich von einem amerikanischen Sammlerpaar, das es trotz Vulkanaschenwolke nach München geschafft hat.

Der Künstler verabschiedet sich von einem amerikanischen Sammlerpaar, das es trotz Vulkanaschenwolke nach München geschafft hat.

Neo Rauch mit der Kunstkritikerin und SZ-Mitarbeiterin Eva Karcher. Sorry, da posiert der Künstler auf meine Bitte hin extra für ein Foto - und ich krieg´s nicht besser hin ... Mein Metier ist aber auch eher das Wort, möchte ich hier mal zur Entschuldigung sagen (komme mir mit der Kamera ohnehin immer ein wenig wie eine Paparazza vor ...).

Neo Rauch mit der Kunstkritikerin und SZ-Mitarbeiterin Eva Karcher. Sorry, da posiert der Künstler auf meine Bitte hin extra für ein Foto - und ich krieg´s nicht besser hin ... Mein Metier ist aber auch eher das Wort, möchte ich hier mal zur Entschuldigung sagen (komme mir mit der Kamera ohnehin immer ein wenig wie eine Paparazza vor ...).

Bernhart Schwenk von der Pinakothek der Moderne. Er ist der Kurator der Münchner Neo-Rauch-Ausstellung.

Bernhart Schwenk von der Pinakothek der Moderne. Er ist der Kurator der Münchner Neo-Rauch-Ausstellung.

Und hier sehen wir Bernhart Schwenk, den Kurator der Ausstellung, noch einmal - mit einer Dame, deren Namen ich leider nicht erfragt habe. Sie soll, wie ich später hörte, Belgierin und auf allen wichtigen Vernissagen zugegen sein. Ich habe sie natürlich wegen ihres tollen exzentrischen Halsschmuckes fotografiert - der ist von dem belgischen Modedesigner Dries Van Noten.

Und hier sehen wir Bernhart Schwenk, den Kurator der Ausstellung, noch einmal - mit einer Dame, deren Namen ich leider nicht erfragt habe. Sie soll, wie ich später hörte, Belgierin und auf allen wichtigen Vernissagen zugegen sein. Ich habe sie natürlich wegen ihres tollen exzentrischen Halsschmuckes fotografiert - der ist von dem belgischen Modedesigner Dries Van Noten.

Ich habe mich an diesem Tisch festgequatscht, daher: schon wieder Eva Karcher, diesmal mit Harald Spengler, den sie mir als einen der wichtigsten Sammler Münchens vorgestellt hat. Seiner Visitenkarte ist nicht zu entnehmen, was er sonst so macht. Er kommt aus Oberfranken wie ich (er: aus Erlangen), daher haben wir nur über über Fränkisches geredet ...

Ich habe mich an diesem Tisch festgequatscht, daher: schon wieder Eva Karcher, diesmal mit Harald Spengler, den sie mir als einen der wichtigsten Sammler Münchens vorgestellt hat. Seiner Visitenkarte ist nicht zu entnehmen, was er sonst so macht. Er kommt aus Oberfranken wie ich (er: aus Erlangen), daher haben wir nur über Fränkisches geredet ...

Zum Abschied noch mal ein Foto mit dem "Eigen + Art"-Galeristen Gerd Harry Lybke (Mitte). Vor dem Sammler Ramon Luis Lugo aus Puerto Rico (dem Herrn im Rollstuhl mit dem Silberknauf-Stock) ist er buchstäblich in die Knie gegangen.

Zum Abschied noch mal ein Foto mit dem "Eigen + Art"-Galeristen Gerd Harry Lybke (Mitte). Vor dem Sammler Ramon Luis Lugo aus Puerto Rico (dem Herrn im Rollstuhl mit dem Silberknauf-Stock) ist er buchstäblich in die Knie gegangen.

13.04.10 | 17:02 | Festivals | Kino | Kommentare 1 Kommentar

Cannes ohne Drei

Bevor der Direktor des größten Filmfests von allen, jenem in Cannes, im fernen Paris verkündet, was er zu zeigen gedenkt, gibt es alljährliches Rätselraten, wer und was denn nun dabei sein wird. Das Festival 2010 beginnt am 12. Mai, und am Donnerstag wird der Wettbewerb vorgestellt – und obwohl es im Netz bereits Gerüchte gibt, Tom Tykwer sei mit seinem neuen Film “Drei” dabei: Das wird ganz sicher nicht der Fall sein, denn er ist noch gar nicht fertig, sagt sein Produzent, und der sollte es eigentlich wissen. Zu den üblichen Verdächtigen würde auch Clint Eastwood gehören – aber der ist mit “Hereafter” heißt es, auch noch nicht fertig. Dafür kann man sich einigermaßen darauf verlassen, dass Oliver Stones “Wall Street”-Nachfolger “Money Never Sleeps” in irgendeiner Form in Cannes läuft, sonst wäre der Starttermin umsonst verschoben worden.

12.04.10 | 13:33 | Kino | Kommentare 0 Kommentare

Couch ohne Casting

Im Guardian hat am Wochenende das feministische Enfant terrible Germaine Greer über einen Sommer mit Fellini geschrieben – unter besonderer Berücksichtigung der Affäre, die sie damals mit ihm hatte, dass sie ihn traf, weil er sie besetzen wollte, ist Nebensache. Das ist vielleicht mehr Information über Fellini, als man unbedingt haben möchte, aber sie muss das schon am Rande erwähnen, um über ihn schreiben zu können – die Story mit der Fledermaus funktioniert sonst nicht. Das schönste an Greers Geschichte aber ist die Episode zum Schluss – Fellini erklärt Greer, dass er im Studio vor den Toren Roms, der Cinecittà, Maisfelder nachbauen lässt, weil im Kino ein nachgebautes Maisfeld eben natürlicher aussieht als ein natürliches Maisfeld, und – weil in der Cinecittà so viele Leute arbeiten, die brauchen was zu tun. War 1975 wahrscheinlich ein ganz logischer Satz. Da hat die Cinecittà funktioniert wie das alte Studiosystem in Hollywood – eine Heerschaar von Arbeitern stand bereit, jeden Traum in aller Opulenz zu bebildern. Die Filme, die dabei herauskamen, waren grandios, es ergab gesellschaftspolitisch durchaus einen Sinn, und die Studiobesitzer des Golden Age waren ausgesprochen reich. Aber halt nicht annähernd so reich wie die Studiobesitzer von heute.

08.04.10 | 14:16 | Kollegialitäten | Musikalitäten | Kommentare 1 Kommentar

Darum also: So Why!

Es sei hier in aller Sympathie auf die Münchner Band So Why verwiesen: vier Jungs, die ziemlich coolen Funkrock spielen (und zwar hauptsächlich eigene Kompositionen). Am Schlagzeug: mein junger SZ-Kollege Philipp Crone. Gegründet haben sie die Band bereits 1991, noch zu Schulzeiten. “Spacefunk” nennen sie ihre rockig-geschmeidige Art der Musik. Gestern Abend gaben sie im Münchner Club 59:1 in der Sonnenstraße ihr erstes Konzert nach sieben Jahre Pause – und, was soll ich sagen … es war super! Die vier haben es tatsächlich (noch) drauf!

So Why im Münchner Club 59:1  (Foto: Toni Blanc)

So Why im Münchner Club 59:1 ( Foto: Toni Blanc)

“So Why” – das sind vier Freunde aus Grundschultagen, alle Anfang dreißig: Benno Pichlmaier (der Sänger mit dem portablen Keyboard und der getönten Brille), Thomas Reiter (Gitarre), Martin Düchs (Bass) und eben mein Kollege Philipp Crone (Schlagzeug), seines Zeichens Volontär bei der “Süddeutschen”, zuständig fürs “Szenario” im Münchner Lokalteil und als Drummer auch schlagendes Mitglied in der SZ-Band “Deadline”, die ich in diesem Blog bereits vorgestellt habe. Außerdem ist Philipp Crone – kein Scherz! – zweifacher Hockey-Weltmeister und also in jeder Hinsicht ein echter Haudrauf!

Am Schlagzeug: Philipp Crone   (Foto: Toni Blanc)

Am Schlagzeug: Philipp Crone (Foto: Toni Blanc)

Für jetzt.de hat Philipp Crone die Anfänge und die Geschichte seiner Band aufgeschrieben (zu lesen hier unter der Überschrift “Vier Männer und die Musik”) : von den frühen Rockstarträumen über die tatsächlichen “So Why”-Erfolge Ende der neunziger Jahre (mit regelmäßigen Auftritten und der Veröffentlichung einer CD) bis hin zu den Abzweigungen in ein “normales” Berufs- und Familienleben, die dann ein jeder von ihnen nahm. Aber jetzt spielen sie ja wieder. Und treten hoffentlich auch bald wieder auf.

Warum nicht "So Why"?   (Foto: Toni Blanc)

Warum nicht "So Why"? (Foto: Toni Blanc)

Noch ein Wort zu dem angeblich so coolen Club “59:1″ im Zentrum von München: Um 0.00 Uhr ist da allen Ernstes “Schankschluss” (sic!) – da geht dann, zumindest während der Woche,  nicht mal mehr ein Bier. It´s so Munich!

04.04.10 | 10:36 | Dies & das | Kommentare 2 Kommentare

Kritiken-Recycling im Blumenladen

War gestern zwecks Balkonbegrünung auf dem Elisabethmarkt und habe einige Pflanzen erstanden. Da wickelt der Blumenverkäufer die Ranunkeln doch glatt in eine Kritik von mir ein. Ich hab das sofort erkannt: Es war meine Thalheimer-Besprechung, Hebbels “Nibelungen”, DT Berlin, mit Foto von der schreienden Maren Eggert neben dem toten Siegfried, Überschrift “Der Mensch ist dem Menschen ein Säbelzahntiger”, SZ vom letzten Montag.

Ich zum Blumenhändler: “Lustig, Sie packen das gerade in einen Artikel von mir ein.” Da stockt der Mann und will vor Schreck (oder Respekt?) die Blumen gleich wieder auswickeln. “Nein, nein, machen Sie ruhig”, ermuntere ich ihn. “Ist ja gut zu wissen, dass meine Kritiken zu was nutze sind …”

Da sieht man mal wieder: Es lohnt sich in jeder Hinsicht, für den Erhalt der Zeitung auf Papier zu kämpfen.