Winter-Haiku
Das neue Haiku von Werner Fritsch ist da – diesmal, passend zur Jahreszeit, aus der Winterkollektion:
Blau
Flügel flirren schwarz
Über dem Gelb des Baukrans
Lichtloch im Nebel
Das neue Haiku von Werner Fritsch ist da – diesmal, passend zur Jahreszeit, aus der Winterkollektion:
Blau
Flügel flirren schwarz
Über dem Gelb des Baukrans
Lichtloch im Nebel
Wie lasch war das denn? In der Reihe “Bekannte Theaterschauspieler bei Harald Schmidt” war gestern Abend Thomas Thieme zu Gast im Ersten. Theaterfan Schmidt, der am Ende gestand, Thieme noch nie auf der Bühne gesehen zu haben, wusste leider rein gar nichts mit dem hier völlig zahm (und auch optisch seriös, ganz ohne sein Baseballkäppi) auftretenden Extremschauspieler anzufangen. Thomas Thieme ist ein radikaler, alle hehre Verwandlungs- und Einfühlungskunst ablehnender Kraftschauspieler, der die Schauspielerei als Grenzüberschreitung, als körperlichen und sprachlichen Exzess betreibt. Nichts davon kam auch nur andeutungsweise in dieser Sendung herüber. Es gab nicht einmal einen Zuspieler, etwa aus Luk Percevals Inszenierung “Molière. Eine Passion”, der einen Eindruck von Thiemes Expressivität vermittelt hätte. Wie zum Beispiel hier:
Schmidt führte gar nicht erst ein Gespräch mit Thieme. Stattdessen bloße Terminabfragerei, völlig inhaltsleer: letzte Vorstellung (“Othello” am Schauspielhaus Hamburg -- Übernahme von den Münchner Kammerspielen), nächste Vorstellung (Berliner Schaubühne: “Tod eines Handlungsreisenden”), Hinweis auf den nächsten “Tatort” mit Thieme (31. Januar) und auf ein (namenloses) Projekt bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, das noch gar nicht verhandelt ist … Na super. Immerhin erfuhr man, dass Thieme in dem fünfstündigen “Molière”-Projekt -- dem großen Sprach- und Testosteron-Exzess eines ordinären alten Sackes -- einen TELEPROMPTER als Textstütze benutzte. Da schau an!
Dazwischen unbeholfene, langweilige Laienfragen, die man bei einem Mann wie Schmidt, der selber Theater spielt, nicht erwartet hätte: Ob es nicht schwierig sei, einen Text aufzufrischen, wenn man das Stück lange nicht gespielt habe … (Antwort: “Nicht schwierig, weil man ihn gelernt hat.”) Oder: “Haben Sie Spaß am Theaterspielen?” (Antwort: “Hin und wieder. Ist differenzierter geworden im Alter, das muss ich Ihnen nicht sagen.”) Und ob das anders sei, wenn Thieme selber Regie führe; ob er da etwa -- grins -- zu den jungen Schauspielern auf der Probe gleich mal sage “Zieht Euch mal aus!”? (Antwort: “Sollte man so handhaben.”)
Dann erzählte Thieme noch ein bisschen was über sein Revolutionsprojekt “Büchner/Leipzig/Revolte”, das er letzten Herbst zum 20. Jahrestag der friedlichen Revolution am Centraltheater Leipzig leider mehr in den Sand gesetzt als stringent zugespitzt und szenisch ausformuliert hat, wobei er selber zugab, dass er da “irgendwie kurz vorm Ziel doch in erhebliche Schwierigkeiten geraten” sei. Doch was das Ziel war, worum es ihm, dem gebürtigen Weimarer, dabei ging und was ihn überhaupt antreibt -- das erfuhr man nicht. Wie es natürlich ohnehin schwierig ist, im Fernsehen über eine spezifische Theaterinszenierung zu sprechen, ohne etwas davon gesehen zu haben. Weshalb man sich schnell auf den ehemaligen Fußballprofi Jimmy Hartwig kaprizierte, der in Thiemes Revolutionsprojekt den Woyzeck spielte (was er, der Laie, übrigens super gemacht hat!).
Zu Thiemes Rolle als Altkanzler Helmut Kohl in der ZDF-Produktion “Der Mann aus der Pfalz” (ausgestrahlt im Oktober 2009) gab es von Schmidt zwar keinerlei Fragen, aber dafür eine mit Kohls Pfälzisch unterlegte, als “historisch wichtig” angekündigte Gerichtsszene, die angeblich aus dem Film herausgefallen sei: “Matula” Claus Theo Gärtner alias Heiner Geißler (hier in Polizeiuniform) wird darin schwer abgekanzelt. Ich hab die Komik nicht kapiert.
Direkt nach dem Zuspieler fragte Harald Schmidt seinen Gast, ob nach der Oscar-Verleihung noch so richtig gefeiert worden sei. Ähm … wie meinen? Die Überleitung hatte der müde Gastgeber glatt vergessen: Es ging jetzt nämlich um den oscarprämierten Film “Das Leben der Anderen”, in dem Thieme den bösen Kulturminister Hempf verkörperte.
Also, wer Thieme nicht kennt, der hat hier gar nichts kapiert. Und wer ihn kennt, wurde maßlos enttäuscht.
Kleiner Tipp für alle, die Thomas Thieme kennen lernen wollen: Nikolai Ebert liefert in dem Film “Thieme -- King of Pain” (2008), entstanden während der Proben zu “Molière. Eine Passion”, ein eindrucksvolles Porträt des Schauspielers. Ansonsten würde ich mal sagen: Erleben Sie Thomas Thieme ganz einfach im Theater! Zum Beispiel als Willy Loman in Arthur Millers “Tod eines Handlungsreisenden”, inszeniert von Luk Perceval an der Berliner Schaubühne (wieder heute, 15.01.), oder als ausgebrannten Berater in Falk Richters “Unter Eis”, ebenfalls an der Schaubühne (nächste Termine: 17.01., 05.02.).
Da es den Printmedien zunehmend an den Kragen geht und man als Zeitungsjournalist von jungen Netzjunkies ja schon als Fossil angesehen wird, hier mal ein Sketch in eigener Sache (aufgeführt vom Düsseldorfer Kom(m)ödchen bei der Verleihung des Henri Nannen Preises 2008 im Deutschen Schauspielhaus Hamburg):
Zugegeben, ich habe die Wette verloren: Nicht Mozarts “Zauberflöte” hat das 3sat-Wettrennen um die “schönste Oper aller Zeiten” gemacht, sondern Verdis “La Traviata”. Die “Zauberflöte” führt als traditioneller Favorit der Deutschen zwar alle Opernspielpläne an, aber was ich nicht bedacht habe: Bei so einer TV-Chart-Show fällt natürlich ganz stark das, was gezeigt wird, ins Gewicht -- und da ist der Star- und Glamourfaktor, ja, auch der emotionale Faktor bei Verdis “La Traviata” doch sehr viel größer (und fernsehkompatibler) als bei der “Zauberflöte” -- zumal wenn, wie hier, Willy Deckers furiose Inszenierung für die Salzburger Festspiele aus dem Jahr 2005 ins Rennen geschickt wird: mit der fabelhaften Anna Netrebko und dem temperamentvollen, um nicht zu sagen: supersüßen Ronaldo Villazón. Was hier gewählt wurde, ist nicht zuletzt das schönste Operntraumpaar aller Zeiten.
Hier noch mal zum Reinhören und Sattsehen:
Die Finalshow selbst unter der Moderation des Stargeigers Daniel Hope konnte ich -- geburtstagsbedingt -- leider nicht sehen, habe aber nicht viel Rühmliches gehört. War es wirklich so grotesk, wie Freunde mir berichteten? Egal: Der Weg war das Ziel, und der hatte für alle Opernfreunde sein Gutes.
Zur selben Zeit, als Deutschland noch die Superoper suchte, präsentierte das Ruhrgebiet stolz seine neue Superhymne, komponiert, getextet und gesungen vom Pott-Barden Herbert Grönemeyer: “Komm zur Ruhr” -- der offizielle Bauchpinsel- und Wohlfühlsong zur Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Ruhr reimt sich darin verlässlich auf “ur”, aber auch auf “stur” und “Natur” -- fehlt eigentlich nur das Wort “Kultur”. Mit der Oper verbindet den Hymnus die orchestrale Begleitung und der Umstand, dass man den Text schwer versteht:
“Wo man nicht im Scheine ringt …???” - “Wo man gleich den Kern beleckt …???” - Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich versteh auch immer “schnackellos weil verliebt wetterfest …” Und was hat es mit dieser Schaum(er)schlägerei auf sich?
Für alle Fälle: Hier der reine Wortlaut in aller Reimakrobatik, ohne Gesangsgenuschel. So weit, so ur … (tümlich):
Komm zur Ruhr
Wo ein rauhes Wort dich trägt,
weil dich hier kein Schaum erschlägt
wo man nicht dem Schein erliegt
weil man nur auf Sein was gibt.
Wo man gleich den Kern benennt
und das Kind beim Namen kennt
Von klarer offner Natur
Urverlässlich, sonnig stur
Leichter Schwur,
komm zur Ruhr
Schnörkellos ballverliebt wetterfest und schlicht
geradeaus, warm, treu und laut
hier das Leben da der Mensch, dicht an dicht
Jeder kommt für jeden auf, in Stahl gebaut.
Und der Hang, zum dürretrockenen Humor
Und der Gang, lässig und stark
Wer morgens verzagt hat’s mittags längst bereut
Es ist wie es ist, es wird Nacht und es wird Tag.
Wo ein rauhes Wort dich trägt,
weil dich hier kein Schaum erschlägt
wo man nicht dem Schein erliegt
weil man nur auf Sein was gibt.
Wo man gleich den Kern benennt
und das Kind beim Namen kennt
Von klarer offner Natur
Urverlässlich, sonnig stur
So weit so pur,
komm zur Ruhr.
Leute geben
Leute sehn
Sie bewegen
sie verstehn.
Alle vom Flussrevier
Dass der Rhein sich neu genießt
liegt an diesem Glücksgebiet
Alles fließt alles von hier
Wo ein Wort ohne Worte zählt,
Dir das Herz in die Arme fällt
Wo woher kein Thema ist
Man sich mischt und sich nicht misst
Wo man gleich den Kern benennt
und das Kind beim Namen kennt
Von klarer offner Natur
Urverlässlich, sonnig stur
Das ist Ruhr,
Seelenruhr
Von schwerverlässlicher Natur
Urverlässlich, sonnig, stur
So weit, so ur
Seelenruhr.
Ich mein ja nur
Komm zur Ruhr
Was aber wird aus der Kunst der Bilder, wenn keiner mehr richtig hinschaut? Kritiker scheuen gewöhnliche Kinovorstellungen ja schon wegen des Popcorngeraschels, und weil man immer Angst haben muss, dass es so voll wird, dass jemand sich direkt auf den Platz nebendran setzt (Filmkritiker halten, sofern die Platzverhältnisse es zulassen, eine Sitzbreite Abstand zueinander. ) Im Mathäser am Samstag, in der Nachmittagsvorstellung des recht vergnüglichen Vampirfilms “Mitternachtszirkus -Cirque du Freak”,

Foto: dpa
kam aber ein hässliches Formatdesaster hinzu. Der Vorführer ließ in Abwesenheit aus Versehen sein Maschinchen Fernsehformat ins Kino senden, und das Licht war auch noch an. Wurde dann nach ein paar Minuten auf Nachfrage gerichtet, aber zunächst einmal – hat es einfach keinen gestört. Langgezogene Gesichter auf der Leinwand? Ach, macht nix, sind ja eh alles Freaks. Vielleicht lag´s am Altersdurchschnitt, Vampirfilme sind Teeniefutter – die einzigen beiden richtigen Erwachsenen im Kino haben sich beschwert. Filme am Computer anschauen verdirbt eben den Geschmack – vielleicht wird ja alles wieder besser, wenn erst in jedem Haushalt ein riesiger HD-Fernseher die Augen verwöhnt.
Engländer sind seltsam, immer schon gewesen. Schneechaos? Totaler Zusammenbruch des öffentlichen Lebens? 700 Millionen Pfund wirtschaftlicher Verlust wegen Glatteis? Sieht man sich die Luftaufnahmen des im “Schneechaos” abgesoffenen Flughafens Heathrow an, wie alle Londoner Airports stundenlang geschlossen, fragt man sich, was in England los ist, wenn es mal richtig schneit; so ein Theater wegen der paar Flocken …
Es muss unbedingt ein Engländer her als Regisseur für den nächsten Bond! Wäre übrigens der erste seit Michael Apted den letzten richtig guten Bond-Film machte, “Die Welt ist nicht genug”. Im fernen, ebenfalls verschneiten Amerika, durch arktische Kälte zu ruhigen Abenden daheim verdammt, kommen die Bond-Produzenten also auf folgende grandiose Idee: Warum nicht Sam Mendes engagieren, die Theater- und “American Beauty”-Legende, damit er den 23. Bond-Film inszeniert? Ein hervorragender Gedanke. Wo in letzter Zeit 007 auch für den IQ des Autors hätte stehen können, plötzlich alle Voraussetzungen für einen intellektuellen Zweikampf zwischen Agent und Weltzerstörer. Man kann den Plot der letzten fünf Bond-Filme sowieso nicht nacherzählen, nicht mal, wenn man sie zweimal anschaut – hier gibt es also Spielraum für qualitative Entwicklung en masse. Der Film könnte mit einem theaternahen Spektakel beginnen, der Sprengung einer “Kirschgarten”-Premiere zum Beispiel, als kleiner Verweis auf Mendes´ersten Bühnenerfolg; oder vielleicht könnte ein suizidaler, von der Midlife-Crisis schwer gebeutelter Bond sich mit einem Superbösewicht anlegen, der gedroht hat, die gesamte Royal Shakespeare Company zu vernichten. Eine Neubesetzung von 007 wäre allerdings dringend angebracht, apropos RSC – Alan Rickman als neuer Bond und Wegweiser in eine elegantere Zukunft, und als Gegenspieler vielleicht Dame Maggie Smith, als ganz ausgekochtes Luder. Ach, herrlich!
2010 hat mit einem erheblichen Rückschlag begonnen. Nachdem mir in der Silvesternacht mein Portemonnaie mit sämtlichen Karten und Ausweisen geklaut worden ist, musste ich erst mal in mich … und überdies völlig bargeldlos ins neue Jahr gehen. Aber hier bin ich wieder – vielleicht nicht unbedingt frohen, aber trotzigen Mutes! Und es soll in diesem Beitrag um GELD gehen, schließlich bin ich ja nicht die einzige, die welches verloren hat. Nein, ich rede hier gar nicht von der Finanzkrise mit ihren ausufernden Kollateralschäden – ich beziehe mich auf Dostojewskis Roman “Der Spieler” aus dem Jahr 1866, wo ähnlich wie in Bankerkreisen eine ganze Menge Kohle verzockt wird. Die Regisseurin Christiane Pohle wird den Roman in diesem Herbst auf die Bühne bringen, und an Silvester gab es dazu in München schon mal eine performative Installation mit Roulette und schauspielerischem Einsatz von Cora Frost. Aber der Reihe nach …
“Ein wahrer Gentleman”, heißt es bei Dostojewski, “darf selbst dann, wenn er sein ganzes Vermögen verliert, keine Erregung zeigen. Das Geld muss so tief unterhalb der Gentleman-Ebene bleiben, dass es kaum irgendeiner Sorge wert ist. So ein Verhalten, scheint mir, wäre in höchstem Maße aristokratisch.” So weit die Theorie. Aber mit dem aristokratischen Verhalten ist es bekanntlich nicht mehr so weit her. Und außerdem frage ich mich: Gilt das auch für Ladies?

Wie heißt es so schön bei Schiller: Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt!
Aber egal. Anders als so manche Figur in Dostojewskis Roman habe ich mein Geld nicht beim Roulettespiel verloren, und ich habe auch keine reiche alte Tante wie Dostojewskis schwer verschuldeter General, der darauf hofft, die liebe Verwandte werde bald das Zeitliche segnen. Stattdessen erscheint die Todgeweihte in Roulettenburg (Dostojewskis Synonym für das Glücksspiel-Eldorado Wiesbaden), wo sie vor den Augen des Neffen ihr Vermögen im Casino verjubelt. Aleksej Iwanowitsch, Lehrer im Haushalt des Generals und tief verliebt in dessen Tochter Polina, versucht daraufhin ebenfalls sein Glück im Spiel, wird süchtig und setzt fürderhin all seine Lebens-Jetons aufs Geld – er wird dadurch ein anderer Mensch. Nicht unbedingt ein besserer, wie man sich unschwer denken kann.
Christiane Pohle, Regisseurin an großen Bühnen wie den Münchner Kammerspielen oder dem Hamburger Thalia Theater (aber aus der freien Szene stammend), wird in ihrer Bearbeitung des Romans sieben Figuren um einen überdimensionalen Roulettetisch versammeln und dabei auch Dostojewskis Roman “Der Jüngling” mit einfließen lassen. Dramaturgie und Textfassung: Malte Ubenauf. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsproduktion des Theaters Basel (Premiere am 23. September) mit dem freien Münchner Theater PATHOS transport (Premiere am 6. Oktober). Schön, wenn sich das Stadttheater mit der freien Szene auf solche Weise verbindet, um neue Arbeits- und Erzählweisen zu erproben – normalerweise grapscht es ja immer nur deren Kreativkräfte ab, was nicht selten einer freundlich-feindlichen Übernahme gleichkomt.

Regisseurin Christiane Pohle, Produzent Franz Meiller
Da solche Projekte Geld kosten, an dem es natürlich immer fehlt – gerade in der freien Theaterszene -, wurde an Silvester in einem installativen Spielsalon im Atelier des PATHOS transport Theaters die Vereinigung “Freunde der Tante” gegründet. Sympathisanten der zockenden Dostojewski-Tante – gespielt wird sie von der Schauspielerin, Sängerin und Unterhaltungskünstlerin Cora Frost – konnten an diesem Abend mit jedem gekauften Jeton die Theaterproduktion beim Roulette oder bei anderen Glücksspielen unterstützen oder einfach nur Überweisungsformulare ausfüllen – gestört von kleinen spielerischen Einlagen und bewacht von dickfellig bemützten Vertretern der Russen-Mafia. Eine junge Dame hatte am Ende die meisten Jetons, sie gewann eine Reise nach Baden-Baden.

Unterstützung der "Tante"
“Warum soll denn das Spiel schlechter sein als irgendein anderes Mittel des Gelderwerbs, zum Beispiel als der Handel?”, fragt Dostojewski. Eben! Das gilt vor allem, wenn damit das Schauspiel gemeint ist. Unterstützen wir also die Tante!
1 KommentarHappy new movieyear, und vielleicht erleben wir in diesem ja tatsächlich einen echten neuen erfolgreichsten Film aller Zeiten, wäre seit siebzig Jahren der erste … “Avatar” schickt sich nämlich an, auf den nichtinflationsbereinigten Listen “Titanic” zu entthronen, die Hälfte ist nach zwei Wochen schon geschafft – und wenn er das schafft, geht es vielleicht am Ende sogar doch noch mal “Vom Winde verweht” an den Kragen.
Eigenartige Beobachtung am Rande: Einen Rekord hat er schon sicher – noch nie hat ein Film so viel Geld werktags eingespielt.
Vielleicht gab es einfach früher nicht so viel Leute, die werktags nichts zu tun haben.
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Wir wünschen unseren Lesern ein gesundes, glückliches, auf- und anregendes neues Jahr!