Abgewrackt
Als SZ-Redakteurin muss man inzwischen schon Urlaub haben, um überhaupt mal wieder in die Münchner Innenstadt zu kommen. Seit wir im Münchner Osten arbeiten – Berg am Laim heißt die unwirtliche Gegend, wo die Zeitung seit einem Jahr residiert -, sieht man die Stadt ja nur noch als Fensterpanoramabild vom Hochhaus aus. Also, ich habe Urlaub – und hab es mir heute gegeben: das Zentrum. Das Herz der Stadt. Marienplatz, Sendlinger Straße, Jakobsplatz … alles noch da. Nur die “Süddeutsche” nicht mehr. Abgerissen. Vergangen. Perdu. Dort, wo früher das Verlagsgebäude stand – Färbergraben, Ecke Sendlinger -, klafft eine riesige Baustelle, die eine städtische Wunde zu nennen keine pathetische Übertreibung ist. Es gibt mir immer noch einen Stich, das zu sehen … Hier meine kleine Vorher-Nachher-Schau:
- Das ehemalige Verlagsgebäude der SZ am Färbergraben. Wir nannten es das schwarze Haus.
- … und die Stadt spiegelte sich in der Zeitung
- Schwarzbau, Hof, Technikgebäude
- Und so sieht das heute aus, im November 09
- Le temps perdu
Keine Kommentare »
Noch keine Kommentare
RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URL








