06.04.11 | 20:50 | 0 Kommentare

Trailerpark (Russischer Humor)

Schon als Trailer ein Meisterwerk, weil er das Hauptproblem des Film (die Zielgruppe hat die Fernsehserie "Everybody Loves Raymond") wahrscheinlich nicht oder nur unregelmässig gesehen) thematisiert, aber dann elegant vermittelt, dass die Serie nur Anlass, nicht Gegenstand des Films ist. Das sind vielmehr sämtliche Befürchtungen über Russland, die sich dem Besucher aus Hollywood bestätigen.

22.07.10 | 06:30 | 1 Kommentar

Trailerpark (die Zweiminutenkritk)

Das Großartige an Horrorfilmtrailern ist die Erwartungshaltung des Zielpublikums. Die ist relativ simpel, muss aber mit einem Spannungsbogen von 60 bis 120 Sekunden einerseits erfüllt werden, darf andererseits nicht das Genre-eigene befriedigende mentale Junkfood-Sättigungsgefühl hinterlassen. Das sollen ja dann die 90 Minuten. rec2 - meisterhaft gelungen.

24.06.10 | 07:07 | 1 Kommentar

Trailerpark (die Zweiminutenkritik)

Grandioser Trailer, der eine Ahnung davon vermittelt, was die amerikanische Popkultur aus Fussball gemacht hätte. Der Trailer hat so einen Zug, dass er sogar mich dazu gebracht hat, den Film anzusehen, obwohl ich mich eigentlich nur ab WM-Viertelfinales für Fussball interessiere (Kindheit in der Steinerschule und zwanzig Jahre Amerika - bin entschuldigt). Dass der Film dann holprig erzählt und eigentlich stinklangweilig ist, spricht nur dafür, dass hier ein Meister am Werk war, den Trailer zu schneiden.

17.06.10 | 06:53 | 0 Kommentare

Trailerpark (die Zweiminutenkritik)

Diesen Film vier Tage nach dem ersten Anpfif und vor allem erst einmal in den USA herauszubringen, ist sicherlich nicht der effektivste Weg, um da die Aufmerksamkeit kurz vor dem Achtelfinale nochmal auf die skandalöse Vorgeschichte der WM zu lenken. Klassischer Trailer jedenfalls - deutet den Spannungsbogen des Films an und verrät gerade so viel, dass man neugierig wird, ohne schon die gesamte Geschichte gesehen zu haben.

03.06.10 | 22:14 | 1 Kommentar

Trailerpark (die Zweiminutenkritik)


Angesichts der größten Umweltkatastrophe (seit Bhopal? Tschernobyl? Exxon Valdez?) im Golf von Mexiko bekommt der zutiefst pessimistische Dokumentarfilm "Crude Awakening" von Basil Gelpke, Ray McCormack und Reto Carduff neue Relevanz. Der Trailer zeichnet das düstere Weltbild der drei Regisseure in groben, deutlichen Strichen, die den Film in dieser Kürze nah an die Demagogie rücken. Andererseits ist die Fahrlässigkeit, mit der BP und die amerikanischen Behörden unter dem Golf nach Öl bohren ja auch ein Zeichen für die Verzweiflung, die sich in der Ölindustrie langsam breitmacht. Und die Anhängigkeit unserer Gesellschaft/Wirtschaft/Zivilisation vom Öl entwickelt sich sowieso zu einem Thema, bei dem die Demagogie zur reinen Vernunft wird.

29.04.10 | 12:59 | 0 Kommentare

Trailerpark (die Zweiminutenkritik)

Streng genommen kein Trailer, sondern ein Abspann zu "Riding Giants" und zu sagen gibt es auch nicht viel, ausser, dass Stacy Peralta den perfekt melancholischen Ozean-Song zum perfekten Bildschnitt gefunden hat. Passt heute zum Münchner Wetter. Und zu einer atemlosen Wochenendproduktion, die nicht einmal zwei Minuten Zeit lässt.

16.04.10 | 12:33 | 0 Kommentare

Trailerpark (die Zweiminutenkritik… aus aktuellem Anlass)



Es ist natürlich die hohe Kunst des Drehbuchschreibens, aus jedem, aber auch jedem Stoff ein Buddy Movie oder eine Liebesgeschichte zu stricken. Fernsehschreiber Glen und Les Charles waren offensichtlich von Darcy Freys Artikel über Fluglotsen in Long Island so begeistert, dass sie gleich ein paar freundliche Handlungsstränge drumherumstrickten, die doch nur dazu da waren, die Spannung im Control-Tower-Szenen zu steigern. Was ja heute zumindest Europaweit nicht zu steigern wäre.

08.04.10 | 05:33 | 0 Kommentare

Trailerpark (die Zweiminutenkritik)

"Deliver Us From Evil" hat im Oscarrennen vor drei Jahren knapp gegen Al Gores "Inconvenient Truth" verloren. Regisseurin Amy Berg filmte die Geständnisse des irischen, ehemaligen katholischen Priesters Oliver O'Grady, der in Nordkalifornien Kinder missbrauchte, und der von der katholischen Kirche lange Jahre gedeckt wurde. Der Trailer verdichtet die Geschichte dramatisch auf die elementaren Handlungsstränge - das Geständnis des pädophilen Pfarrers, das Trauma der Opfer, die Verschleierungstaktik der katholischen Kirche. Über 100.000 Opfer katholischer Kinderschänder haben sich in den USA während der Aufklärungswelle in den Nullerjahren schon gemeldet. Da gibt es hier in Deutschland wohl noch einiges aufzudecken.

25.02.10 | 11:25 | 0 Kommentare

Trailerpark (die Zweiminutenkritik)

Aus aktuellem Anlass. Das Ende des Hummers naht. Was die historische Fehlentscheidung nicht revidiert, sämtliche Exemplare des ersten erfolgversprechenden serienmäßigen Elektroautos EV1 zu verschrotten und stattedessen das High Mobilitiy Multipurpose Vehicle der amerikanischen Streitkräfte in Serie zu bauen. Jetzt würde GM gerne an seinem Image als Elektroautohersteller feilen, allerdings gibt es nur noch vier fahrtüchtige EV1s. Drei in der Firma, einen im Automuseum Altlußheim.

18.02.10 | 18:27 | 0 Kommentare

Trailerpark (die Zweiminutenkritik)


Meisterhafter Trailer: Der ganze erste Akt als stringente Erzählung mit atemberaubend offenem Ende in anderthalb Minuten.

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