12.01.12 | 21:37 | 2 Kommentare

Hipstamatic Overload

A Place to Bury Strangers "So Far Away" from Secretly Jag on Vimeo.


Nicht wegen der Musik, aber wegen dem Hipstamatic Overload - zeitgemäß bis zum Anschlag.

09.12.11 | 16:54 | 0 Kommentare

Anthony Kiedis und Ed Ruscha fahren durch LA

08.12.11 | 20:47 | 0 Kommentare

Ice Cube erklärt, warum die Eames so grandios waren

26.10.11 | 10:42 | 0 Kommentare

Spike Jonze

Spike Jonze: Mourir Auprès de Toi on Nowness.com.

Kurzfilm von Spike Jonze und der Taschendesignerin Olympia Le-Tan.

20.10.11 | 08:08 | 2 Kommentare

Die Geschichte des iPhones als Trickfilm

31.08.11 | 15:04 | 1 Kommentar

TED Talk der Woche: David McCandless: The Beauty of Data Visualization

Der King of Data Journalism David McCandless über seine Arbeit, die er auch auf seiner Webseite Information Is Beautiful veröffentlicht.

06.08.11 | 06:26 | 1 Kommentar

Happy

Titelsequenz für"The Happy Film", jüngstes Projekt des Designers Stefan Sagmeister.

12.07.11 | 12:11 | 3 Kommentare

TED Global 2011/1: Reden für eine bessere Welt

TedStage
In Kalifornien begann die Ted-Konferenz als Elitenforum, in Tunesien wurde sie zum Garanten für neutrale Debatten

(Von Andrian Kreye) Natürlich gibt es so etwas wie den intellektuellen Rausch, und die Idee ist sein Epizentrum. Sie wirkt wie ein Stromstoß auf das Denken; und im besten Falle entwickelt sie sich weiter. Es gibt sicherlich keine allgemeingültige Formel dafür, wie eine Idee wirkt und wie sie sich verbreitet. Das Team der Ted-Konferenz versucht nun schon seit 1984, sich so einer Formel anzunähern. Die Konferenz mit den kurzen Vorträgen von Wissenschaftlern, Künstlern, Aktivisten und Intellektuellen ist dabei längst das Herz eines weltweiten Phänomens geworden, das sich selbst noch nicht richtig verstanden hat. Weil das Phänomen sich inzwischen in einer Geschwindigkeit weiterentwickelt, die nicht mehr zu kontrollieren ist.

So einen intellektuellen Rausch hat jeder erlebt, der schon einmal ein Buch von Jürgen Habermas oder Stephen Hawking gelesen hat. So ein Rausch kann aber auch viel kürzer sein. Wenn beispielsweise der Quantenphysiker David Deutsch in einer Viertelstunde den allgemeingültigen Begriff von Wirklichkeit in Frage stellt. Wenn der Neurowissenschaftler Ernst Pöppel mit ein paar Gedichtzitaten die Rezeptionsfähigkeit des Gehirns demonstriert, wenn der Gesundheitsstatistiker Hans Rosling mit ein paar Graphen beweist, dass alles besser wird auf dieser Welt, oder der Popmusiker David Byrne erklärt, wie Architektur die Evolution der Musik bestimmte. Und im Netz (ted.com), wo die Aufzeichnungen der Vorträge als „Ted Talks“ so etwas wie ein eigenes Gerne sind – sie wurden eine halbe Milliarde mal angesehen.

Es gibt viele Gründe für den Erfolg von Ted, der in den letzten beiden Jahren enorme Geschwindigkeit aufgenommen hat. Aus dem einstigen Elitenforum ist eine globale Plattform für einen Zeitgeist geworden, der sich von den Ideologien und Dogmen des 20. Jahrhunderts abgewendet hat. Ein Zeitgeist, der das interdisziplinäre Denken popularisiert hat, das über die wissenschaftlichen Institute nun wieder in die Allgemeinbildung gerückt ist.

Ted hat aber gleich mehrere Bedürfnisse befriedigt. Es hat diesem Zeitgeist ein Forum gegeben. Es hat aber auch der wild wuchernden Internetgemeinde eine intellektuelle Mitte gegeben, die über die Leerformeln der sozialen Netzwerke hinausgeht. Und es hat der virtuellen Netzweltgemeinschaft die Brücke zurück in die physische Welt gebaut. Vor allem aber hat Ted ein Forum geschaffen, das etwas wirklich Neues darstellt, keine Imitation analoger Medienwelten, wie sie die Form der Webseite, des Blogs oder der App darstellen.

Am leichtesten ist es vielleicht, das Neue zu beschreiben, indem man das Alte ausgrenzt. „Ted ist nicht politisch, nicht kommerziell, nicht religiös“, sagt Bruno Giussani, der als Direktor des europäischen Ablegers fungiert. „Das heißt nicht, dass wir nicht über Politik und Religion sprechen.“

BrunoGiussani

Ted ist außerdem – keine Marke, keine Firma, kein Medium, kein Verein, keine Weltsicht, und eben auch keine Konferenz. Im Englischen gibt es einen Begriff, den man ganz gut eindeutschen kann: platform. Ted ist also eine Plattform. Das schließt dabei die Konferenzen in England und Kalifornien genauso ein wie die unabhängigen TedX-Ableger in aller Welt, die jeder veranstalten kann, der sich das zutraut, die Ted-Talk-Webvideos, die Bücher, Diskussionsforen, Fernsehformate, die Ted-Preise, die Fellowships und das soziale Netzwerk.

Bruno Giussani, der 47-jährige Schweizer, der mit seinen silbergrauen Haaren und seiner breitschultrigen Statur etwas Staatsmännisches an sich hat, brachte die Ted-Konferenz vor sechs Jahren aus den USA nach Europa. Mehr oder weniger aus Zufall. Giussani hatte sich in der Schweiz einen Namen als Experte für digitale Kultur gemacht, als er 2004 als Fellow an der Stanford University arbeitete. Dort knüpfte er über E-Mail Kontakt zu Chris Anderson, dem britischen Verleger, der die Ted-Konferenz ein paar Jahre zuvor gekauft hatte. Der wollte ihn gerne treffen, Giussani war zufällig wenige Tage später in New York. Und die Idee für Ted Global war geboren.

Eine britische Journalistin beschrieb die Ted-Konferenz als „Woodstock der Ideenkultur“. Das war vor zwei Jahren. Seither ist viel passiert, die Plattform ist gewachsen, in Zahlen wie in Formen. Es sind vor allem die unabhängigen TedX-Ableger, die aus der einst so elitären Versammlung der Eliten aus Wissenschaft, Technik und Design eine Art globale Volksplattform gemacht haben. Seit Ted sein Format im März 2009 in einer Art Open-Source-Lizenz öffnete, wurden mehr als 2000 solcher Minikonferenzen in 103 Ländern veranstaltet.

Ein paar Schlüsselmomente gab es. Im September des letzten Jahres bereiteten Bill und Melinda Gates eine neue Offensive ihrer Stiftungen vor. Am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen wollte Melinda Gates die Initiativen vorstellen. Anstatt den üblichen Weg zu gehen, anstatt den großen Nachrichtensendern Interviews zu geben und eine Pressekonferenz abzuhalten, veranstaltete sie eine kurze Ted-Konferenz mit dem Titel TedX Change. Sie wollte keine Werbung für ihre Sache machen, sondern Ideen in die Welt setzen. So kam sie auf Ted, das als Durchlauferhitzer für Ideen die derzeit größtmögliche Wirkung hat.

Im Frühjahr dieses Jahres suchten wiederum Aktivisten in Tunesien ein Forum, um über die Zukunft ihres Landes zu debattieren. Giussani reiste selbst nach Tunis. „Die jungen Tunesier, die TedX Carthage veranstalteten, erzählten mir, dass sie dringend nach einer Form suchten, die ihnen absolute Neutralität garantiert“, sagt er. „Sie wollten keiner Partei zugeordnet werden, keiner Universität, keinem Think-Tank, keiner Firma. Und so kamen sie eben auf Ted.“

Was alle diese Foren verbindet, sind lediglich die drei roten Buchstaben T, E und D. Die standen in den Anfängen der Konferenz für Technology, Entertainment und Design, weil der Architekt Richard Saul Wurman Anfang der achtziger Jahre im Silicon Valley die Konvergenz dieser drei Felder vorantreiben wollte. Und es gibt einen Katalog der Richtlinien, den jeder Veranstalter einzuhalten hat, um einerseits ein gewisses Maß an Qualität, andererseits die Unabhängigkeit von Interessen zu garantieren. Auch und gerade von kommerziellen Interessen. „Wir sind eine Nonprofitorganisation“, sagt Giussani. Das sind in den USA Firmen und Vereine, die sich frei machen können vom Druck der Bilanzen und Planvorgaben.

In dieser Woche wird Bruno Giussani in Edinburgh wieder die ursprüngliche Ted-Konferenz moderieren, die seit 2005 neben der Urkonferenz in Kalifornien auch in England stattfindet. Als bloßen Veranstalter sieht er sich nicht. „Ich kuratiere Ideen“, sagt er. Nun ist das mit dem Kuratieren in den letzten Jahren zu einer Modelosung geworden, aber es geht eben um mehr als um das Organisieren. „Es geht darum, die Ideen zu finden, sie zugänglich zu machen und dann dafür zu sorgen, dass sie breite Wirkung zeigen“, sagt er. „Da arbeiten wir durchaus wie der Kurator einer Ausstellung. Wir müssen erst einmal eine übergeordnete Erzählstruktur finden und dann den Rednern helfen, ihre Vorträge zu strukturieren und auf den Punkt zu bringen.“

Die Erzählstruktur wird durch ein Motto bestimmt. Das lautete im vergangenen Jahr in Oxford „And now the good news“, was den pragmatischen Optimismus gut auf den Punkt brachte, der die meisten der Ted Talks bestimmt. Denn wenn ein Gedanke bleibt nach einem fünftägigen Wirbelsturm der Ideen, dann ist es bei Ted meist der, dass sich die Welt verändern kann. Und das zu ihrem Guten. Dieses Jahr öffnet sich Ted noch ein Stück weiter und beschäftigt sich mit „the stuff of life“. Dem Leben an sich.

Fotos: Bühne TED Global 2011,Bruno Giussani; by James Duncan Davidson / TED

23.04.11 | 07:27 | 0 Kommentare

8 Quadradmeter New York City

Via Glaserei

29.03.11 | 16:57 | 0 Kommentare

Die Angry Birds erklären den Nahen Osten: Three Big Pigs

The latest in viral ... Ethan Zuckerman hat einen Blogpost über den Autor des Videos geschrieben, einen russischen Culture Jammer namens Egor Zhgun, der die meisten seiner Video- und Grafik-Remixe auf seinem Blog veröffentlicht.

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