1 KommentarEin Papst für Memmen

Der Dalai Lama war mal wieder in Deutschland und hat gemeinsam mit ein paar Zehntausend Anhängern im Frankfurter Commerzbank-Stadion meditiert. Diese Sehnsucht nach Führerfiguren ist ja doch immer wieder beunruhigend, gerade in Krisenzeiten, da muss man nichts schönreden. Denn letztlich ist der Dalai Lama nichts anderes als ein Papst für Psychosomatiker, gescheiterte Agnostiker und andere Memmen, denen der Papst aus dem eigenen Kulturkreis zu hart ist. Verständlich, bei Benedikt XVI. ist man ja schon dankbar, wenn er bei seinem Israelbesuch keine Reparationszahlungen für die Kreuzigung einfordert. Allerdings muss man dem Papst zu Gute halten, dass sich seine Enzykliken gegen den antidemokratischen Fundamentalismus aus dem Himalaya ausmachen wie basisdemokratische Kapitalismuskritik.
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[...] und andere Memmen, denen der Papst aus dem eigenen Kulturkreis zu hart ist.“ (Adrian Kreye, Der Feuilletonist) [...]
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